Klimafreundliches Autofahren - Hybridtechnologie auf dem Vormarsch

Hybridautos können heutzutage von beinahe jedem Autohersteller angefertigt werden - dies ist auch bereits serienmäßig der Fall. Das erste Patent für ein Auto mit sowohl einem Benzin- als auch dem Elektroantrieb stammt von Ferdinand Porsche; es wurde dieses im Jahre 1896 angemeldet. Das erste Auto dieser Art baute man entsprechend im Jahr 1899. Im 21. Jahrhundert nun wird der Besitz von Hybridfahrzeugen in vielen Ländern prämien- oder steuervergünstigt.

Kaum Kosten und Emissionen - Hybridwagen und -busse lohnen sich

Trotz der technischen Ausgereiftheit der Hybridtechnologie fuhren 2011 noch nur rund 40.000 Wagen dieser Art über Deutschlands Straßen. Dabei wissen selbst die Stadtwerke einiger deutscher Zentren die hohe Energieersparnis bei Hybridbussen zu schätzen. Denn bei Innenstadtfahrten können auch private Fahrzeughalter in diesen Fällen nur noch auf den Elektroantrieb schalten. Der Benzinmotor dient meist lediglich dazu, die Elektrobatterie wieder aufzuladen. Doch für den eigentlichen Fahrtbetrieb ist eine Schadstoffemission durch Abgase durch diese Technik zu vermeiden. Auch Bewegungsenergie lässt sich für diesen Akkumulator verwenden: Bei Gefälle oder Bremsstrecken setzt sich die Reibung in elektrische Ladung umsetzen, die dann später für den aktiven Antrieb "abgerufen" werden kann.

Fahrzeugparks auf Hybridbasis - attraktiv für Umwelt und Fahrer

In Deutschland, aber auch in anderen Ländern werden immer mehr Firmenflotten, Taxikolonnen oder auch Omnibusparks mit Hybridtechnologie ausgestattet. So kann mit breiter Flächenwirkung Umweltschutz betrieben werden - ohne jedoch die der heutigen Wirtschaft eigene Mobilitätserfordernis einzuschränken. Wohnbereiche, Parkanlagen und Waldgebiete werden durch Elektromotoren nicht geschädigt; ebenfalls entstehen für Fahrer keine Nachteile, denn eine gewohnheitsmäßige Bedienungsumstellung gegenüber einem herkömmlichen Kraftfahrzeug ist hier nicht erforderlich. Im Sinne der erneuerbaren Energien wird der andere Motor von Hybridautos mit Biosprit betrieben. Dies kommt dem Ziel einer umweltfreundlichen Fortbewegung am nächsten. Entsprechend gilt dies auch für Wasserstoffmotoren.

Bereits seit mehr als einhundert Jahren bewährt sich die Technik, ein Auto zugleich per Elektro- wie auch per Verbrennungsmotor zu betreiben. Bei Stadtfahrten entfällt der Benzinverbrauch beinahe vollständig - insbesondere, wenn der zweite Motor durch Biosprit oder Wasserstoff angetrieben wird.

Auch Fahrzeughalter, die nicht aus Überzeugung die Umwelt schützen wollen, erfahren durch die Nutzung von Hybridfahrzeugen erhebliche Vorteile: Steuern werden in vielen Ländern stark für diese Fahrzeuge ermäßigt oder entfallen - alternativ werden Prämien beim Kauf von Neuwagen verrechnet.